Fröhliche Wasauchimmer!

Es ist wieder soweit, die Zeit ist da, auf die wir uns alle das ganze Jahr schon freuen und die bei allen immer gleich und immer gleich schön ist. Oh du fröhliche – ist klar! Oder? Jedes Jahr ertönt im Radio, überall im Internet, im Fernsehen und allen Medien, die man sich vorstellen kann Weihnachts- und pseudo-weihnachtliche Musik. Na klar, das gehört dazu. Auch ich verbinde Weihnachten mit ganz bestimmten Liedern. Und viele Menschen, die etwas mit Weihnachten verbinden, verbinden damit auch bestimmte Musik. Und alle davon haben, da bin ich sicher, mehr oder weniger insgeheim, auch ein Lieblingsweihnachtslied.

Underneath the mistletoe
Mir persönlich ist Musik (nicht nur) an Weihnachten sehr wichtig. Ich verbinde Ereignisse mit Songs und umgekehrt und lasse meine Emotionen in meine eigenen Songs einfließen. Auch deshalb erstelle ich hin und wieder, nicht in jedem Jahr, einen Weihnachtssampler, auf dem nicht nur Weihnachtslieder sind, sondern Lieder, die zu Weihnachten passen oder die ich mit dem Weihnachtsfest oder dem vorangegangenen Jahr verbinde. Wovon ich 2017 besonders geprägt wurde, ist für die Experten unter euch schon an diesem Blogpost nicht besonders schwer zu erkennen. Dieses Jahr sind viele neue Menschen Teil meines Lebens geworden, die ich vorher nicht oder nur sehr flüchtig kannte. Am Anfang des Monats fragte ich ganz öffentlich nach euren persönlichen Favoriten für einen Weihnachtssampler und es ist für mich noch immer unglaublich, wie viele von euch mir daraufhin eure Lieblings-Weihnachtslieder nannten.

Und ein paar davon haben es dann wirklich auf den diesjährigen Sampler geschafft. Wie immer, wenn ich Musik mache oder zusammen stelle, denke ich dabei an bestimmte Momente und Erlebnisse, erinnere mich an schöne Gefühle und fühle mich lieben Menschen sehr nah, die nicht nur mein Leben, sondern auch diese Zusammenstellung von Musik ganz besonders prägen. Das hier ist für euch:

Genauso, wie an Weihnachten, begleitet mich Musik das ganze Jahr über. Nicht alle Songs sind auch nur im Geringsten weihnachtlich, deshalb finden sie auf dem Sampler keinen Platz. Aber dafür bald an anderer Stelle. Aber was heißt das auch schon, weihnachtlich? Wann ist etwas weihnachtlich und wann nicht? Macht nicht die besondere Verbindung zu einem bestimmten Ereignis etwas genau richtig und passend dafür? Oder was genau hat „Dinner for One“ eigentlich inhaltlich mit Silvester zu tun?

Was für diese Kombination gilt, trifft auch an Weihnachten zu: Es gibt Filme, die verbindet man einfach mit dieser Zeit des Jahres. Und weil Filme für mich eine genauso emotionale und tiefe Verbindung aufbauen können, geht mir das natürlich nicht anders. Da gibt es diese absoluten Klassiker. „Sissi“, „Der kleine Lord“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Und richtig, eigentlich haben alle davon nicht direkt viel mit Weihnachten zu tun. Das geht aber auch anders: In den letzten Jahren sah ich jedes Jahr in der Weihnachtszeit „Das Wunder von Manhattan“. Aber ist nicht eigentlich der einzig wahre Weihnachtsfilm „Das Leben des Brian“? Was ist mit „Kevin allein zuhaus“? Habe ich einen vergessen? So genau kenne ich mich damit ehrlicherweise nicht aus. Auch wenn ich das ganze Jahr über Filme schaue und an dessen Ende – sicher auch in diesem Jahr – auf einige von ihnen zurück blicken werde -an Weihnachten selber habe ich nie Filme geschaut.

Everyday is Christmas
Weihnachten ist für mich schon immer ein Familienfest gewesen. Wir sitzen in kleiner oder größerer Runde (was sich ab einer gewissen Größe der Familie gar nicht vermeiden lässt, wenn alle dabei sein sollen) zusammen, es wird besinnlich, Kerzen leuchten, es läuft (die obligatorische) Weihnachtsmusik und nach einer Menge Keksen, gutem Essen und einer Weihnachtsgeschichte werden die Geschenke ausgepackt. So war es eigentlich immer schon. Dabei ist es völlig egal, wie man Familie für sich definiert. Sind es die Eltern, Geschwister, Großeltern, der Onkel oder die Cousine zu denen man besonders guten Kontakt hat, oder einfach die Menschen, mit denen man das meiste verbindet, die füreinander da sind und einander lieben, obwohl sie nicht aus der gleichen Blutslinie stammen? Familie ist das, was man selbst dabei empfindet. Nicht umsonst heißt es an Weihnachten oft, man solle die Zeit mit „seinen Liebsten“ verbringen. Mit der Familie, die du wählst – und die dich wählt!
Jedes Jahr an Weihnachten begegnen mir Menschen, die das anders sehen. Vielleicht sind auch unter euch einige, für die genau das unvorstellbar ist. Und die das vielleicht auch gar nicht möchten. Die eine andere, oder auch gar keine Vorstellung von Weihnachten haben. Vielleicht ist es ja für manche auch nur ein ganz normaler Tag. Weil sie nichts von Weihnachten halten. Oder auch, weil eben doch jeden Tag ein bisschen Weihnachten ist, wenn man nur will.

Gemeinsam, allein. Besinnlich, fröhlich. Mit Freunden, Familie oder Weihnachten im Herzen. Ich wünsche euch allen euer eigenes, ganz persönliches, perfektes Weihnachtsfest.

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